Letzte Chance – 2018 möglichst profitabel gestalten

Was Sie bis zum Jahreswechsel tun sollten, um optimal Steuern zu sparen

2018 biegt auf die Zielgerade ein. Die meisten Deutschen beschäftigen sich längst mit Themen wie Weihnachtseinkäufen oder den anstehenden Neujahrsfeierlichkeiten. Sie können das Restjahr aber ebenfalls noch nutzen, um viel Geld zu sparen. Das deutsche Steuerrecht basiert auf Höchstsätzen und zahlreichen Pauschalen. Dies kann nachteilig für denjenigen sein, der nicht aufpasst. Man verschenkt vielleicht bares Geld. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, 2018 noch möglichst viele Steuern zu sparen.

Steuerermäßigung für Handwerkerarbeiten und haushaltsnahe Dienstleistungen

Gefördert wird dies mit einem Abzug von der Einkommensteuer. Aufwendungen für Handwerkerarbeiten und Haushaltshilfen im eigenen Haushalt sind im Rahmen des Steuerbescheides mit einem Abzug von der tariflichen Einkommensteuer begünstigt. Das führt zu einer Verringerung der Steuernachzahlung oder zu einer Steuererstattung, wenn Ihre Steuervorauszahlungen zu hoch waren. Steuerbegünstigt sind aber nur Arbeitsentgelte, keine Materialkosten.


Tipp I: Ziehen Sie Handwerksarbeiten vor

Für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten nach § 35a Abs. 3 EStG können Sie einen Steuervorteil erhalten. Sie planen Handwerksarbeiten in Ihren privaten Räumlichkeiten, haben aber 2018 noch nicht oder nur im geringen Umfang entsprechende Tätigkeiten durchführen lassen? Dann sollten Sie die Arbeiten noch in den verbleibenden Wochen durchführen lassen. Pro Jahr erkennt das Finanzamt Rechnungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten nach § 35a Abs. 3 EStG in Höhe von bis zu 6.000 € an. 20 % – also maximal 1.200 €, dürfen Sie direkt von der Steuerschuld abziehen. Wenn Sie ohnehin noch renovieren, sanieren, reparieren oder neuen Wohnraum im Dachgeschoss bzw. im Keller schaffen möchten, können Sie so zugleich viel Geld sparen. Da Ihnen der Steuerbonus jährlich zur Verfügung steht, können Sie ihn problemlos 2019 erneut nutzen, wenn Sie weitere Arbeiten geplant haben.

Zwei Hinweise sind dabei von Bedeutung:

  1. Sie können auch schon jetzt Arbeiten anzahlen, die erst 2019 anstehen und dennoch den Bonus für 2018 nutzen. Es gilt das „Abflussprinzip“.
  2. Sie müssen das Geld zwingend auf das Konto des Handwerkers überweisen. Durch Barzahlungen können Sie keine Steuern sparen.

Tipp II: Haushaltsnahe Dienstleistungen – Arbeiten vorziehen und sparen

Dazu gehören alle Arbeiten, die keine handwerklichen Arbeiten sind, die gewöhnlich von Haushaltsmitgliedern selbst vorgenommen werden und die einer selbstständig tätigen Person zur Ausführung innerhalb Ihres Privathaushalts (Wohn- und Zubehörräume sowie Garten) übertragen wurden. Auch hier prüfen Sie am besten jetzt gleich, ob Sie den Höchstbetrag von 20.000 € für 2018 bereits ausgeschöpft haben. 20 % davon – also 4.000 € – können Sie sich bei voller Ausschöpfung von der Steuerschuld abziehen. Grundlage dafür ist der § 35a Abs. 2 EStG.

Begünstigte haushaltsnahe Dienstleistungen sind zum Beispiel Kochen, Backen, Waschen, Bügeln, Gebäude- und Wohnungsreinigung, Fensterputzen, Gartenpflegearbeiten (z. B. Rasenmähen, Heckenschneiden, Unkraut jäten) und der Winterdienst (z. B. Schneeschippen). Das gilt übrigens auch für Aufwendungen in der Zweit- oder Ferienwohnung. Allerdings gilt der Höchstbetrag für alle Wohnsitze zusammen.

Eine Steuerermäßigung kann für die Kosten eines privaten Umzugs mittels einer Umzugsspedition ebenso in Frage kommen, wie die Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung.

Auch Pflege- und Betreuungsleistungen sind über den § 35a Abs. 2 EStG steuerlich begünstigt. Egal, ob es sich um Sie selbst, um ein anderes Mitglied Ihres Haushaltes (z. B. den Ehepartner) oder um eine dritte, nicht zu Ihrem Haushalt gehörende Person handelt (z. B. Ihre Eltern). Dabei ist es egal, ob die Pflege in Ihrem Haushalt oder bei der gepflegten Person stattfindet. Die Steuerermäßigung erhält die bedürftige Person, wenn sie die Aufwendungen selbst trägt. Kommen jedoch Angehörige für die Kosten auf, können auch diese die Steuerermäßigung in Anspruch nehmen. Die Steuerermäßigung ist haushaltsbezogen und kann nur einmal von Ihnen in Anspruch genommen werden, auch wenn Sie zwei pflegebedürftige Personen in Ihrem Haushalt pflegen.

Tipp III: Absetzen von Arbeitsmitteln – Mit neuem Laptop , Smartphone & Co. Steuern sparen

Sicher wissen Sie, dass Sie pro Jahr eine Werbungskostenpauschale von 1000 Euro für berufsbedingte Ausgaben in Anspruch nehmen dürfen – ganz gleich, wie viel Geld Sie tatsächlich ausgeben. Wenn Sie jedoch über 1000 Euro kommen, können Sie auch den Zusatzbetrag geltend machen. Laptops, Tablets, Smartphone und andere Arbeitsmittel können jetzt bis zu einem Kaufpreis von 952 € brutto sofort von der Steuer abgesetzt werden.  Haben Sie anstehende Jobkosten, macht es ebenfalls Sinn, sie jetzt zu bündeln, um über den Grenzwert zu kommen. Auch hier gilt: Sie können Ausgaben für 2019 vorziehen – selbst, wenn die eigentliche Leistung erst im kommenden Jahr erbracht wird, wie es beispielsweise bei einer Weiterbildung der Fall wäre. Im besonderen Einzelfall fragen Sie bitte Ihren Steuerberater.

Tipp IV: Spenden Sie bis zu 200 Euro an eine wohltätige Organisation

Ob Hilfe für die jüngsten Tsunami-Opfer in Sulawesi, für Flüchtlinge aus Syrien oder hungernde Kinder in Afrika – die Vorweihnachtszeit ist Hochsaison für Spenden an wohltätige Organisationen. Diese verringern direkt Ihre Steuerschuld. Seit 2017 sind Spenden bis zu einer Höhe von 200 Euro deutlich vereinfacht. Sie müssen den Spendennachweis nicht mehr automatisch der Einkommensteuererklärung beilegen, sondern nur noch auf Verlangen. Deshalb muss er ein Jahr aufbewahrt werden. Jetzt reicht es, wenn Sie Ihren Kontoauszug und die Quittung der Spendenorganisation einreichen.

Tipp V: Pendler kaufen jetzt das Bahnticket 2019  

Wer viel auf Dienstreise ist, für den kann es sich lohnen, noch bis Ende Dezember das Jahres – Zugticket für 2019 zu kaufen. Den Kaufpreis können Steuerzahler dann bereits in ihrer Steuererklärung für 2018 als vorweggenommene Werbungskosten geltend machen. Wer für 2018 eine Entfernungspauschale für Fahrten zur Arbeit absetzen kann, addiert die Kosten fürs Jahresticket. Gerade die Bündelung der Fahrtkosten bringt einen satten Steuervorteil in der Steuererklärung für 2018. Allerdings kann das Bahnticket dann in der Steuerklärung für 2019 nicht noch einmal abgesetzt werden.

Tipp VI: Cost-Cutting-Programm im privaten Umfeld. Jetzt mitmachen u. bis 3.000 € pro Jahr sparen!

Nehmen Sie kostenfrei an einem speziellen Cost-Cutting-Programm des Verbrauchervergleichsportals https://vergleichsportal-mit-beratung.de/ teil. Ziel ist es, dass bundesweit 1000 Bürger (begrenzte Anzahl mit Blick auf die Kapazitäten) regelmäßig zwischen 2.000 und 3.000 € pro Jahr durch geschicktes Cost-Cutting (Kosten senken) im Privathaushalt sparen können. Experten beraten Sie, wie am effektivsten hohe Summen bei Ihren privaten Dienstleistungsverträgen (z. B. Energiekosten, Versicherungen, Reisen, Finanzen, Internet-Handy usw.) sparen. Dies aber immer bei garantiert gleicher oder besserer Leistung. Vorbild sind die großen Unternehmen, die regelmäßig ihre Kosten überprüfen (lassen) und senken. Bewerben Sie Sich jetzt unter http://www.verbraucher-vergleichsportal.de/Cost-Cutting-2019 und sichern Sie sich einen der begehrten Plätze.